Größter Schulsport-Wettbewerb der Welt feiert 40-jähriges Jubiläum
Am 26. September 1969 hieß es für 1.000 Leichtathleten und 600 Schwimmer aus elf Bundesländern erstmals: „Auf geht's zum Finale nach Berlin!" Der Wettbewerb sollte einerseits die gezielte Talentsuche und -förderung in Schulen und Sportvereinen ankurbeln, andererseits dem Schulsport neue Impulse geben. Der Versuch gelang auf Anhieb und die Bilanz kann sich heute sehen lassen: Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die bisher an dem Wettbewerb teilnahmen und ihren Weg zum Leistungssport fanden, ist gewaltig. Die bekanntesten unter ihnen sind wohl die Leichtathletin Heike Henkel, die Wintersportler Michael Greis und Jens Filbrich, Michael Groß und Franziska van Almsick (Schwimmen), Boris Becker (Tennis) und die Olympiasiegerinnen von 2004, Natascha Keller (Hockey) und Katrin Rutschow-Stomporowski (Rudern).
Am 26. September feierte JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA in Berlin sein 40-jähriges Jubiläum. Das 1969 als Aktion des Magazins „Stern" begann, ist inzwischen mit jährlich rund 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum weltgrößten Schulsport-Wettbewerb gewachsen. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler fand vom 22. bis 26. September das diesjährige Herbstfinale von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA in Berlin statt. Und wie in den vergangenen 39 Jahren traten wieder die talentiertesten Schülerinnen und Schüler Deutschlands zum sportlichen Wettstreit an. In zwei Wettkampfklassen (WK II: 14-17 Jahre und WK III: 12-15 Jahre) wurden in den acht Sportarten Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Hockey, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen und Tennis die Bundessieger 2009 gesucht. Zu den Siegerehrungen bei der Abschlussveranstaltung am 25. September in der Max-Schmeling-Halle waren prominente Persönlichkeiten aus Sport und Politik wie Natascha Keller und die aktuellen Deutschen Meisterinnen im Beach-Volleyball, Katrin Holtwick und Ilka Semmler, anwesend, um gemeinsam mit allen Bundesfinalteilnehmer/innen eine große Geburtstagsparty zu feiern.
Mecklenburg/Vorpommern war in diesem Jahr in der Sportart Tennis durch eine Mannschaft aus unserer Schule vertreten. Die Schüler Lars Eichel, Domenic Hupp, Maximilian Pohl, Alexander Oganesjan, Tim Godejohann und Carl Ferdinand Bossow erlebten in Berlin einen ereignisreichen Wettkampf. Die Spielstätten, die Unterkunft, das Essen und vor allem das Wetter waren fabelhaft. Drei Gegner unserer Mannschaft kamen aus den alten und ein Gegner aus den neuen Bundesländern. Unsere Tennisspieler konnten nur das Spiel gegen Thüringen gewinnen. Auch nach 20 Jahren vereintes Deutschland zeigte sich ein deutlicher Unterschied im Spielniveau der Spieler aus den neuen und alten Bundesländern. Da im KO-Systemgespielt wurde, kam am Ende ein 14. Platz heraus.